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Prägen ist die dreidimensionale Verformung von Papier. Durch einen Prägestempel samt Gegenform wird das Papier unter Druck in die Form des Stempels gebracht. Ist das Motiv erhöht, spricht man von einer Hochprägung, ist es vertieft, von einer Tiefprägung.

Eine Prägung kann, je nach Prägewerkzeug, eine oder mehrere erhabene Ebenen aufweisen. Auch dreidimensionale Verläufe und Körperformen sind realisierbar.

Zusätzliche Lichtreflexion

verstärkt die optische Wirkung einer Prägung enorm. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Metallisierung des Prägemotivs mit einer haudünnen Schicht spiegelnden Metalls, einer sogenannten Folienreliefprägung
  • Hochglänzende UV-Lackierung des Prägemotivs, eine sogenannte Lackhochprägung bzw. Lacktiefprägung.

Gestaltungstipps

Obwohl das Prägen auf den ersten Blick sehr einfach klingt, sind bereits in der Konzeptionsphase einige Punkte erfolgsentscheidend:

  • Das geprägte Bild ist auf der Rückseite seitenverkehrt sichtbar
    Eine Hochprägung ist also etwa auf der Rückseite als seitenverkehrte Tiefprägung vorhanden. Texte in diesem Bereich würden mitverformt werden.
  • Das menschliche Auge fokussiert stärker auf Farbkontraste als auf Höhendifferenzen
    Kontrastreiches prägen, also etwa eine schwarze Überschrift auf weißem Papier, fällt daher kaum auf. Abhilfe: Hohe Farbkontraste meiden oder eine Lackhochprägung verwenden. Die erzielbare Prägehöhe hängt sehr von der Eignung des Papieres zum Prägen ab. Der Papierhersteller als auch wir beraten Sie gerne nähergehend.

Nachstehend finden Sie einige „einprägsame“ Beispiele:

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