3D-Prägung

Unter 3D-Prägung versteht man dreidimensionales Verformen von Papier oder Karton. Hierfür wird das flache Material zwischen 2 Werkzeugen, nämlich Prägestempel und Gegenform, eingepresst und dadurch verformt. Die Prägung wird also auf beiden Seiten des Papiers sichtbar.

Die Beschaffenheit der Werkzeuge bestimmt das Ergebnis:

  • Ist das Motiv erhaben, spricht man von einer Hochprägung
  • Ist das Motiv hineingehend, spricht man von einer Tiefprägung
  • Eine einstufige Prägung hat eine erhabene oder vertiefte Ebene.
  • Eine mehrstufige Prägung hat zwei oder mehr Ebenen parallel zur Papieroberfläche.
  • Skulpturierte 3D-Reliefprägungen zeigen hingegen dreidimensionale Verläufe und Körperformen, etwa ein Gesicht oder eine Statue.


Zusätzliche Lichtreflexion verstärkt die optische Wirkung einer Prägung enorm stark. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Metallisierung des Prägemotivs mit einer haudünnen Schicht spiegelnden Metalls, eine sogenannten Folienreliefprägung
  2. Hochglänzende UV-Lackierung des Prägemotivs, eine sogenannte Lackhochprägung bzw. Lacktiefprägung.

Ein eher historischer Begriff für 3D-Prägung ist „Blindprägung“. Diesem mangelt jedoch die genauere Definition, etwa ob erhaben oder vertieft gewünscht.

Bei uns können Sie von Visitenkartengröße bis zum Bogenformat 720x1.020mm prägen lassen. Papier und Karton lässt sich bis rund 500g/m² gut prägen. Bei dicken Kartonen und Pappen ist das Material oft zu dick für eine Verformung. Hier kann jedoch zumeist eine gut tastbare Vertiefung eingepresst werden.

Obwohl das Prägen auf den ersten Blick sehr einfach klingt, sind bereits in der Konzeptionsphase einige Punkte erfolgsentscheidend. Wichtige Tipps finden Sie auf dieser Seite von uns: 3D-Prägungen